neue Ansprechpartner (zentraler Einkauf)
weniger Toleranz für Variabilität
mehr Datenanfragen
mehr Vergleiche (“andere können das”)
Drei oder mehr: du bist im Gravitationsfeld.
## Was “wie Due Diligence” bewertet wird, auch ohne Verkauf
Der Markt auditiert dich über Vertrauen. Ich schaue auf:

<figcaption>Ein robustes System hängt nicht von Helden ab, sondern von klaren Prozessen.</figcaption>
echte, erklärbare Marge
Cash & Working Capital
Qualität/After-Sales als strukturelle Kosten
Daten als Single Source of Truth
Team-Resilienz statt Heldenabhängigkeit
Das ist Wettbewerbsvorbereitung.
## Das große Risiko: Integration
Integration scheitert am Unsichtbaren: Stammdaten, Regeln, Systeme, Kultur (Versprechen vs Kontrolle).
Und ich frage mich: ist mein Unternehmen ein System – oder viele interne Mikro-Systeme?
## Praktisches Kriterium: bist du von außen “lesbar”?
Konsolidierung belohnt Lesbarkeit: konsistente Zahlen, wiederholbare Prozesse, sichtbare Risiken. Test: Kann ich ohne Improvisation Fragen zu Lead Time, Change-Rate, Rework-Kosten, Handover-Disziplin, Engpassschutz, Drittabhängigkeiten, Reklamationsmustern beantworten? Wenn nicht, kenne ich das Risiko.
## Entscheiden ohne Panik
Ich entscheide mit drei Linsen: Kontrolle, Optionalität, Risiko.
Kontrolle: Marge, Termine, After-Sales
Optionalität: Kanäle, Lieferantenabhängigkeit, Schock-Absorption
Risiko: wo dein System unter Druck bricht
Nicht alles fixen. Wissen, wo es bricht.
## Vor jeder “Strategie”
Ich brauche ein ehrliches Bild:
10 Projekte auditieren (Marge, Changes, Verzögerungen, After-Sales)
einfacher Flow-Map + Reibungspunkte
minimale Kapazitätssicht (Engpass + Wochenlast)
Cash-Timing nach Meilensteinen (zahlen vs kassieren)
Entscheidungsbasis, kein Mega-Programm. Wenn du willst, übersetze ich das in deine Realität: welche Rolle du spielen kannst (Target, Plattform, starker Independent), wo dein System bricht und welche Mindestkriterien du brauchst, um aus Stärke zu verhandeln.









